Ob von Dauer oder kurzzeitig, ob praxistauglich oder abgehoben: Trends prägen die Gastronomielandschaft, vor allem in den Städten, aber auch auf dem Land. Das Internet spielt dabei eine zentrale Rolle – und dies schon lange nicht mehr nur auf klassischen Webseiten, sondern vor allem auf Social-Media-Kanälen.

Auf Facebook, Twitter und Co. tauschen sich Gäste zeitnah zu gastronomischen und kulinarischen Entdeckungen aus, bewerten Locations und Offerten. Plattformen wie Instagram und Pinterest, auf denen es etliche Feeds zu Speisen und Getränken gibt, machen vor allem optisch Lust. Nicht nur den potenziellen Gästen, sondern auch Gastgebern, die hier Inspirationen finden. Hinzu kommen immer mehr Apps rund um F&B - etwa für den Austausch von Foodfotos und Rezeptideen, für die Restaurantsuche, Restaurantbewertungen und Essensbestellungen.

Immer mehr Gastronomen setzen auf Social Media

Für Gastgeber ist es vor diesem Hintergrund entscheidend, im und über das Netz einen guten Draht zu den Gästen aufzubauen. Eine ausgeklügelte Social-Media-Strategie beinhaltet zielgerichtete, geplante Posts zu strategisch günstigen Tageszeiten, verbunden mit einer Vielzahl von Bildern, die gern geteilt und kommentiert werden. Auch YouTube rückt in den Fokus, bewegte Bilder können das äußere Bild eines Gastronomen ganz erheblich verfeinern.

Die Königsdisziplin ist die Verbindung zwischen Online- und Offline-Inhalten - und umso mehr Kanäle bedient werden können, desto besser ist zweifelsohne das für das Geschäft. Präsenz kostet zwar Zeit und Geld, zahlt sich allerdings bei Kontinuität doppelt aus. So können unkompliziert besondere Aktionen beworben und der Absatz angekurbelt werden.

Eine treibende Kraft für neue Trends in der Foodbranche und der Gastronomie ist der boomende eCommerce. Delivery glänzt mit starken Kennziffern, Gastronomen können vom Zusatzgeschäft profitieren - trotz Provisionen und der Gefahr eines rückläufigen Geschäfts im Restaurant.

Ein weiteres Beispiel sind Abonnements und fertig zusammengestellte Kochpakete, die sich vor allem an ernährungsbewusste Menschen mit wenig Zeit richten. Oftmals sind bekannte Köche an den Rezepturen beteiligt oder agieren gleich selbst als Anbieter.

Ein weiterer Trend sind die Pop-up-Restaurants, die vom Internet klar profitieren. Sie eröffnen für einen kurzfristigen Zeitraum in den verschiedensten angemieteten Räumlichkeiten und Etablissements. Während dieser Zeit wechseln die kulinarischen Offerten recht häufig, sodass den Kunden immer wieder etwas Neues geboten wird.

Im Normalfall würde ein solches Konzept über Mundpropaganda und klassische Werbung vermarktet. Doch Social-Media-Kanäle, hier vor allem Instagram, tragen den Ruf der temporären Location effizienter und weiträumiger über die Stadtgrenzen hinaus. Das zeigt Wirkung: Trendbewusste Gäste wollen natürlich nichts verpassen und deshalb möglichst schnell das neu aufgepoppte Restaurant entdecken, bevor es wieder schließt.

Wie die neu gewonnene Popularität verwertet werden kann

Läuft ein Konzept besonders erfolgreich, erschließen sich Zukunftschancen: Die Betreiber können mit Hinweis auf den Gästezuspruch Geld sammeln - Stichwort Crowdfunding - um ihr Unternehmen auf fest Beine zu stellen. Oder auch potenzielle Investoren können einsteigen und für eine langfristige Inbetriebnahme sorgen. Zwar geht dann der Charme des Pop-up verloren, aber es könnte der Beginn einer echten unternehmerischen Zukunft sein.

 

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